Das Ensemble – FIORI MUSICALI AUSTRIA

Das Ensemble FIORI MUSICALI AUSTRIA wurde von der Cembalistin Marinka Brecelj mit der Idee gegründet, Alte Musik aus Italien zu spielen. Die Programmgestaltung ist mit den Jahren erweitert worden und auch wenn der Schwerpunkt Italien geblieben ist, bereichern aktuell Crossover Elemente das musikalische Spektrum. Das Repertoire des Ensembles öffnet sich laufend für Elemente der traditionellen italienischen, sephardischen, türkischen, syrische oder südamerikanische Musik.

Marinka Brecelj

Marinka Brecelj

wurde in Bozen geboren, wo sie das Diplom für Klavier als Konzertfach erhielt. Anschließend studierte sie Cembalo, Klavier und Ensembleleitung am Wiener Konservatorium und am Konservatorium „G. Verdi“ in Mailand. Gleichzeitig studierte sie Musikwissenschaft an der Universität Bologna wo sie 1994 mit Auszeichnung promovierte.
Als Cembalistin gastierte sie in mehreren Städten Italiens, Österreichs, Deutschland, Schweden, Slowenien, Kolumbien, Peru sowie in Mexiko. Sie hat an mehreren Festivals und Konzert-Zyklen als Solistin teilgenommen (Wiener Festwochen, Intenationales-Komponistinnen-Festival in Kassel, Jeunesse in Mailand, Festival Alte Musik Rovinj).
2002 gründete sie das Ensemble für alte Musik „fiori musicali austria“ mit dem sie eine rege Konzerttätigkeit ausübt.
Ihr umfangreiches Repertoire umfasst neben Werken der Barockzeit auch zeitgenössische Kompositionen; einige davon wurden ihr gewidmet.

Özlem Bulut

begann ihre Karriere als Straßenmusikerin. Mit 14 Jahren besuchte sie das Musikkonservatorium der Mersin Üniversitesi, danach studierte Operngesang in Istanbul und Wien und trat in der Volksoper Wien, Opera Bastille Paris und in der Staatsoper Wien auf. Die mit dem Austrian World Music sowie Mia Award gekrönte Sängerin ist mit ihrem vielseitigen Projekten auf renommierte und internationale Bühnen zu sehen. In ihrem eigenen Projekt verbindet die Sängerin und Musikerin seit 2008 Elemente anatolischer und orientalischer Musik mit Jazz, Pop und Soul. Es folgten Auftritte beim Donauinselfest, im ORF-Radiokulturhaus und im Porgy and Bess.  Mit dem Projekt „Baroque Arabesque“ findet Özlem Bulut zum ersten Mal die Verbindung zur Musik des Barocks und der Versuch mit historischen Instrumenten einer neue Klangwelt zu finden.

Julia Kainz

Geboren in Gmünd im Waldviertel erhielt sie ihre Ausbildung (Konzertfach und IGP  Violine)  an der Universität für Musik Wien und im Rahmen zahlreicher Meisterkurse. Als vielseitige Geigerin musiziert sie in kleinen und großen Formationen der Genres Barock, klassische Musik und Wiener Musik sowie in Bands; dies bereits auf 4 Kontinenten. Intensive Beschäftigung mit Alter Musik sowie World Music, vor allem orientalischer Musik. Im Projekt „Baroque Arabesque“ kann sie beide Interessen miteinander vereinen.

Pia Pircher

in Wien geboren, ist seit ihrer frühen Kindheit durch Töne und Musik fasziniert,  sie entwickelte ein starkes Interesse für den ästhetischen und philosophischen Ursprung und kulturellen Hintergrund der Kunst, und die Ausdruckskraft der Musik, insbesondere auf der Gambe. Vielfalt der Klänge und Expression ist Pias Ziel, sowie eine zeitgemäße Annäherung an das Instrument und ihre eigene Sprache darauf zu finden.

Pat Feldner

ist Multi-Perkussionist und Schlagzeuger im Bereich Weltmusik, Jazz, Rock, Folk und Alte Musik. Er begann als Schlagzeuger, nahm Unterricht bei Dieter Herfert (Vienna Konservatorium), widmete sich später der Handperkussion und studierte in Varanasi, Indien die Klassische Trommel Tabla mit Nandlal Mishra, Ramchandra Sharma (All India Radio & TV) und Chauggan Lal Mishra. Er entdeckte die Welt der Rahmentrommeln und interessierte sich für Historische und Orientalische Perkussion.

Irene Coticchio

ist eine sizilianische Schauspielerin, Performerin und Sängerin. Sie schloss ihr Studium der modernen Sprachen und Literatur an der Universität von Palermo ab und besuchte später die Theaterschule von Philippe Gaulier in London. Sie hat in zahlreichen internationalen Produktionen mitgewirkt. Von 2000 bis 2018 war sie Teil der Wiener Performance-Gruppe Toxic Dreams. Als Sängerin hat sie mit verschiedenen Stilen experimentiert. Seit Jahren widmet sie sich der Erforschung alter sizilianischer Lieder und tritt mit iherem Ensemble Continente Liquido auf. Seit 2013 ist sie Gründungsmitglied von cowbirds, einem Kollektiv, das ein- und mehrstimmige Lieder u. a. aus Korsika und Sizilien erforscht und aufführt. Seit 2021 ist sie Mitglied des Kollektivs Sirenen. In 2020 hat sie zusammen mit Verena Brückner das Duo ControCanto gegründet. Seit 2020 arbeitet sie mit dem Ensemble Fiori Musicali zusammen.

Alenka Brecelj


in Wien in eine Musikerfamilie geboren, erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Violinunterricht und wurde 2015 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) in die Klasse von Univ.- Prof.in Mag.a Ulrike Danhofer aufgenommen.Im März 2020 schloss sie das Bachelorstudium Instrumental- und Gesangspädagogik an der mdw ab und wurde für das Masterstudium zugelassen, welches sie bei Ludwig Müller anfing und seit März 2021 bei Univ.-Prof. David Frühwirth fortsetzt. 

Ihre künstlerische Tätigkeit führte sie unter anderem zur Mitwirkung im Bühnenorchester der Wiener Staatsoper bei diversen Opernproduktionen, zu zahlreichen Konzerten und Konzertreisen der Schubert Akademie (Bühnenorchester der Wiener Sängerknaben) in Wien, Indien und Hongkong, so wie zu Auftritten mit dem Wiener Jeunesse Orchester, dem Synchron Stage Orchestra, Nova Orchester Wien, Black Page Orchestra. 

Ihre Begeisterung für die Wiener Musik und das Schrammel Quartett entdeckte sie durch die Zusammenarbeit mit Roland Neuwirth und Manfred Kammerhofer (Neuwirth Extremschrammeln). Diese führte u.a. zu Auftritten im Wiener Konzerthaus, im Rahmen des Wienerlied Festivals „Wean Hean“ und des Waldlesungsviertels 2021.  

Ihre Kenntnisse im Bereich der Barockmusik und insbesondere der Barockvioline vertiefte sie bei Enrico Gatti, Ryo Terakado und Mitgliedern des Barockensembles „La Risonanza“, sowie bei Jocelyne Rainer, Johannes Weiss und Eugène Michelangeli an der mdw. 

Claudia Guarin

Hohe Musikalität, Vokale Flexibilität und eine starke Bühnenpräsenz zeichnen Claudia Guarin als international tätige Oper- und Konzertsängerin aus. Die gebürtige Kolumbianerin, studierte zunächst Bratsche bevor sie ihr Gesang-, Lied- und Opernstudium an der Wiener Musikuniversität absolvierte. Seit ihren Debut 1999 als Pamina in Mozarts „Zauberflöte“ absolvierte Sie Auftritte u.a. an der Wiener Staats- und Volksoper, Burgtheater, Großes Festspielhaus Salzburg, Carinthischer Sommer, Wiener Kammeroper, Kammeroper Graz, Internationale Haydn Festival Eisenstadt, Opernfestspiele St. Margarethen, Wiener Musikverein oder Konzerthaus und unternahm ausgedehnte Gastspiele in Europa, Japan und in Kolumbien. Seit 2014 rege Konzerttätigkeit mit dem Ensemble fiori musicali.

Karin Hageneder

Die Block- und Querflötistin studierte an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz (BA), dem Conservatorium van Amsterdam (BMus) und an der Kunst und Musik Privatuniversität Wien (MA). Sie wirkte in symphonischen Orchestern (Brucknerorchester Linz, Tonkünstler NÖ), in barocken Ensembles (Austrian Baroque Company, The Royal Wind Music, Quadriga Consort), als Bühnenmusikerin (Staatsoper Wien), in Solokonzerten, bei Wettbewerben und in internationalen Tourneen (Australien, Asien). 2015 bis 2016 übernahm sie die Vertretung für die Blockflötenklasse am Joseph Haydn Konservatorium Eisenstadt. www.karinhageneder.com

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Das Ensemble - FIORI MUSICALI AUSTRIA
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Das Repertoire des Ensembles öffnet sich laufend für Elemente der traditionellen italienischen, sephardischen, türkischen, syrische oder südamerikanische Musik. Marinka Brecelj Özlem Bulut Julia Kainz
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Fiorimusicali